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2020 - FTV Reise ins Berner Oberland

Geschrieben von Moni Monn

FTV Wila auf Reisen ins Berner Oberland

Am Samstag morgen, kurz nach sechs Uhr, trafen sich 28 Frauen des FTV am Bahnhof Wila. Das frühe Aufstehen hat der wolkenlose Himmel wieder wett gemacht. Nach dem Geburtstagsständchen für Helen Zbinden fuhren wir mit dem Car Richtung Berner Oberland los. Die Aussicht während der Fahrt wurde durch den Nebel, der über dem Flachland hing getrübt, aber nicht so unsere Stimmung. In Burgdorf machten wir einen kurzen Halt und das Geburtstagskind offerierte uns Kaffee und Gipfeli. Besten Dank nochmals. Nach gut vier Stunden erreichten wir unser Ziel. Die Morgensonne begrüsste uns in Adelboden. Kurz die Taschen im Hotel Alpina deponieren, den Rucksack anschnallen, wieder einsteigen und wir wurden mit dem Car bis zur Talstation Oey chauffiert. Mit Maske ging es mit der Gondelbahn nach Bergläger. Hier trennten sich unsere Wege. Für die kürzeren Wanderungen ging es weiter mit der Gondelbahn nach Sillerenbühl. Sie erkundeten den Blüemliweg oder waren auf Vogellisi’s Spuren unterwegs. Die andere Gruppe fuhr ohne Maske mit dem Sessellift aufs Höchsthorn. Auf geht’s zu Fuss über Bütschi, Luegli Richtung Hahnenmoos. Wir entschieden uns das Mittagessen auf einer kleinen Alp einzunehmen, verschiedener Alpkäse, Trockenfleisch und dazu feinen Alpenkäutertee. Den Weisswein hoben wir für später auf, da wir noch einige Höhenmeter zu bewältigen hatten. Auf dem Hahnenmoos gönnten wir uns einen feinen Kaffee und etwas Süsses. Nun lag nur noch der letzte fast flache Abschnitt, der sogenannte Blumenweg, bis nach Sillerenbühl vor uns. Geschafft, oder doch noch nicht? Eine Sechsergruppe schnappte sich ein Trottinett und sauste nach kurzer Einführung ins Tal hinunter. Die anderen bevorzugten die Fahrt mit der Gondelbahn. Das Trottinett durch die Waschanlage schieben, Helm ausziehen und die Treppe hinauf zur Bushaltestelle rennen. Mit dem letzten Bus, wo wir die andere Gruppe wieder trafen und der sich zum Glück etwas verspätete, konnten wir direkt bis zum Hotel zurück fahren. So, jetzt haben wir uns einen Apéro verdient. Dann die Zimmer beziehen, duschen und um 19:00 Uhr wartete schon das Abendessen auf uns. Drei verschiedene Menus standen zur Auswahl. Pouletschenkel mit Kartoffeln und Broccoli, Älplermakronen mit Servelat und Apfelmus oder Älplermakronen ohne Servelat. Unsere Reiseleiterinnen Fränzi Furrer und Heidi Müllhaupt hatten für unser Geburtstagskind Quarktorten zum Dessert bestellt. Die Kerzen durfte Helen allerdings, aus bekannten Gründen, nicht auspusten. Ruth bekam dank ihrer theatralischen Einlage einen Schnaps offeriert und unsere Lachmuskeln wurden stark strapaziert, auch wenn es dem Kellner nicht mehr geheuer war. Auch am nächsten Morgen erwartete uns ein fast wolkenloser Tag. Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuss oder mit dem Bus auf den Weg zu den Engstligenfällen auf. Ein sehr imposanter Anblick mit feiner Berieselung. Zu dritt nahmen wir den Anstieg über die zahlreichen Stufen zur Engstligenalp in Angriff während die anderen mit der Gondelbahn hoch fuhren. Auf dem Hochplateau konnte man eine Rundwanderung machen, ein feines Mittagessen oder einfach die Sonne geniessen. Um ca. 13:30 Uhr fuhren alle mit der Gondelbahn runter ins Tal und gingen zu Fuss dem Fluss entlang oder mit dem Bus zurück ins Hotel. Unser Car wartete bereits vor dem Eingang auf uns. Wenig später konnten wir einsteigen und machten uns auf den Heimweg. Fast ohne Stau und sicher kamen wir um halb sieben wieder gut in Wila an. Es war ein gelungenes und gut organisiertes Wochenende im Berner Oberland. Herzlichen Dank an die beiden Organisatorinnen und unseren Chauffeur Roman Nüssli.